Zeitqualität aus astrologischer Sicht
Gedanken zur Stier-Periode 2012 - Ja oder nein?
In der gesamten Berichtsperiode sind die Kräfte der Natur und die von den Menschen geschaffenen Werte ausgesprochen fruchtbar - sie wollen sich vermehren und wachsen. Auf der persönlichen Erlebnisebene ist es ausserordentlich wichtig, dass wir uns für ein Ja oder Nein entscheiden, hinter dem wir voll stehen können. Dies deshalb, weil wir sowohl mit einem Ja als auch mit einem Nein ein Wachstum fördern. Im Widerspruch zu den uns oft anerzogenen Denkmustern, wonach ein Nein als böse gewertet wird und sogar Schuldgefühle auslösen kann, wirken Einflüsse, die uns ermutigen, Nein zu sagen, wenn es für uns nicht stimmt. Und umgekehrt gilt es, ein freudiges Ja auszusprechen, wenn uns etwas begeistert und unser Herz berührt. Zusammenfassend wird es nicht nur darum gehen, sich Gedanken darüber zu machen, welches Wachstum wir fördern wollen oder nicht, sondern zugleich auch darum, die Handlungsenergie für die Dinge einzusetzen, die sich lohnen.
Die vom 15. Mai bis zum 27. Juni rückläufige Venus fordert uns in diesem Zeitraum auf, unsere Wertvorstellungen und Kommunikationsmuster zu überprüfen. Auf der äusseren Erlebnisebene geben in diesem Zeitraum die Finanzen, die gemeinsamen Ressourcen sowie die Schuldenkrise zu Diskussionen Anlass. Im Potenzial kommen gleichzeitig Alternativen zur Gestaltung von neuen Systemen im Geldwesen, in der Wirtschaft und der Gesellschaft zur Sprache. Im schwierigeren Erleben führen überhöhte Ansprüche in Beziehungen oder das, was die einen nicht haben, aber haben wollen, zu heftigen Auseinandersetzungen und Skandalen.
Wir leben in einer Zeit, die einiges von uns abverlangt. All das, was in uns selbst, in Partnerschaften sowie in unserer Beziehung zur Erde und ihren Lebewesen nicht im Gleichgewicht ist, ist nach wie vor einem enormen Transformationsprozess unterworfen. Wenn wir dafür offen sind, fliessen uns jedoch Impulse zu, die uns aufzeigen, wie wir das Neue gestalten können.
19. bis 22. April 2012 -
Welche Werte will ich pflegen?
Am Donnerstag wechselt die Sonne um 20.34 Uhr in den Stier. In den nächsten dreissig Tagen geht es darum, den "eigenen Garten" zu pflegen damit all das in einem wohlgenährten Boden reifen kann, was den individuellen Wünschen entspricht. - Der Neumond vom Samstag erweist allen progressiven Stier-Qualitäten seine Reverenz, die Werte hegen und pflegen wollen, die dem Wohl von Mutter Erde und ihren Wesen gut tun. Gleichzeitig gestalten sich von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche Denken und Kommunizieren zukunftsorientiert, temperamentvoll und sehr direkt. Es ist möglich, dass alternative Kehrtwenden in irgendeinem Bereich besprochen oder beschlossen werden. Im schwierigeren Erleben ist die Tendenz erhöht, emotionale oder materielle Besitzansprüche rücksichtslos durchzusetzen, was den Zwist schürt. Das Gleiche gilt in übertragenem Sinne für Organisationen, Institutionen und Ländern, die den gesellschaftlichen Reichtum ungerecht verwalten.
Die Woche vom 23. bis zum 29. April 2012 -
kraftvoll für Ziele handeln
In der ganzen Woche stehen enorme Kräfte zur Verfügung, um insbesondere in materiellen Bereichen wie Besitztümer, Geld, Nahrung, Nahrungsmittelproduktion, Existenzgrundlagen sowie die Bewirtschaftung der Erde Vorhaben voranzutreiben oder weitreichende Veränderungen zu bewirken. Obwohl es bis Donnerstag gut gelingt, sich auch für persönliche Ziele stark zu machen, muss man sich trotzdem darauf einstellen, dass nicht alle gleicher Meinung sind. Hat die Fairness das Sagen, so kann in Verhandlungen die Spreu vom Weizen getrennt werden. Fehlt jedoch die Bereitschaft aufeinander einzugehen, so ist die Gefahr zu bösen Streitigkeiten massiv erhöht. Man hüte sich vor Rechthaberei und meide Menschen, die einem zwanghaft die eigene Meinung aufdrängen wollen. - Von Freitag bis Montag der darauffolgenden Woche ist die Sensibilität gegenüber Ungerechtigkeiten, die beispielsweise auf einer ungerechten Verteilung der gemeinsamen Ressourcen basieren, erhöht, was zu grossen Transformationsprozessen anspornen kann; es ist auch denkbar, dass diese durch Ereignisse ins Rollen kommen. Ferner ist die Tendenz zu Macht- und Autoritätskonflikten erhöht. Auf der persönlichen Erlebnisebene bewahrt einem ein integres Verhalten weitgehend vor schwierigen Situationen. Integrität beinhaltet den Mut, sich nicht wegen Existenzängsten oder Schuldgefühlen manipulieren zu lassen und umgekehrt die Achtsamkeit, selbst die Hände davon zu lassen.
Die Woche vom 30. April bis zum 6. Mai 2012 -
kraftvolles, zukunftsorientiertes Handeln
Wer dem Leben mit einer positiven Geisteshaltung begegnet, wird erleben, dass er kraftvoll die Dinge verändern kann, die es zu verändern gilt. Und wer offen für Neues ist, dem werden sich auch neue Wege eröffnen. Viele Menschen sind momentan gefordert, sich mit nicht mehr gültigen Strukturen oder Autoritätskonflikten auseinanderzusetzen. Wer nur äusserlich etwas verändern will, ist nicht gut beraten. Die Zeitqualität setzt die Bereitschaft zu einer persönlichen Wandlung sowie den Mut, sich für ein klares Ja oder Nein zu entscheiden, voraus. - Von Mittwoch bis Samstag lassen sich spontanes Kommunizieren und vernünftiges Handeln nicht so leicht in Einklang bringen. Wer sich jedoch darum bemüht, im gedanklichen Austausch mit anderen Menschen zu erfahren, wie diese über Situationen denken, dem gelingt es leichter, unterschiedliche Ansichten zu akzeptieren oder sogar zu vereinen. - Im Weiteren besteht von Freitag bis Mittwoch der darauffolgenden Woche die Herausforderung darin, zum einen vernünftig, realistisch und analytisch zu handeln und zum anderen gleichzeitig offen für neue Möglichkeiten zu sein. Mag sein, dass man zwischen der Art und Weise, wie man bis anhin gehandelt hat, und den neuen Methoden, die nur darauf warten, erprobt zu werden, hin- und hergerissen ist. Gleichzeitig werden spontan geäusserte Meinungen nicht widerspruchslos hingenommen. Deshalb ist es weiser, überlegt zu kommunizieren und sich von Vornherein zu überlegen, was Worte bewirken können. Wer Kritik oder eine zu direkte Sprache schlecht erträgt, hat es in diesen Tagen nicht leicht. Kritik ist nicht nur negativ - im Gegenteil: Konstruktive Kritik trägt dazu bei, Fehler zu bereinigen und ein besseres Resultat zu erzielen. Wenn allerdings nur destruktive Kritik das Sagen hat, gestalten sich Verhandlungen und Gespräche zäh und vielleicht sogar aussichtslos. Es braucht Mut zu sagen, was einen beschäftigt; es braucht aber auch Taktgefühl und Rücksicht, um nicht unnötig Porzellan zu zerschlagen. - Der Vollmond am Samstag erfordert ein grosses Vertrauen in die regenerativen Kräfte des Lebens. Wer zu sehr an äusseren Werten hängt und Angst vor Verlust hat, ist schlecht beraten. Weiser ist es, sich von emotionalen und finanziellen Abhängigkeiten zu befreien, die einen daran hindern, aus dem inneren Reichtum zu schöpfen.
Die Woche vom 7. bis zum 13. Mai 2012 -
die Gunst der Stunde nutzen
In der ganzen Woche besteht die grosse Herausforderung darin, sorgfältig und vernünftig zu handeln und gleichzeitig die Augen nach neuen Aktionsspielräumen offen zu halten. Dadurch kann ein Druck entstehen, der leicht zu nervösen Überreaktionen führt. - Der Montag ist nicht der beste Tag, um spontan neue Kontakte zu knüpfen. Vielmehr ist die Stimmung ernsthaft, ja mürrisch. Denkbar ist auch, dass alles und jedes kritisiert wird. Im bewussten Erleben jedoch, wenn eine jede Seite bereit ist, der anderen aufmerksam zuzuhören, können ernsthafte Gespräche geführt und Ungereimtheiten korrigiert werden. - Von Mittwoch bis Freitag gestalten sich Denken und Kommunizieren praktisch, realistisch und gleichzeitig intuitiv und feinfühlig. - Das Wochenende wird dem Wonnemonat mehr als nur gerecht, ist doch das Bedürfnis nach Glück, Wachstum und Sinnlichkeit erhöht. Viele Menschen können von einem natürlichen, gesunden Selbstvertrauen profitieren, das einen dazu motiviert, mit viel Begeisterung Vorhaben anzupacken. Dank der praktischen, sorgfältigen und analytischen Handlungsweise können im Guten die zur Verfügung stehenden Kräfte und Mittel klug eingeteilt werden. Im Schlechten jedoch kommt die Kehrseite dieses Einflusses zum Tragen, und das sind Masslosigkeit, Gier und Übertreibung. Es ist weise, sich gut zu überlegen, welche Beziehungen und Vorhaben man pflegen will. Ist man beispielsweise zu grosszügig oder zu tolerant, wo eigentlich Vorsicht angebracht wäre, erschafft man sich keine Glücks-, sondern eine Pechsträhne. Ein sorgfältiges Vorgehen lohnt sich, denn all die Dinge, die in dieser Woche aufgegleist werden, können schon nächste Woche zu einem positiven oder auch negativen Durchbruch führen.
Die Woche vom 14. bis zum 20. Mai 2012 -
Werte und Beziehungen auf dem Prüfstand
Die Woche beginnt mit einer grosszügigen Stimmung. Wer tiefe Auseinandersetzungen und Gedankengänge mag und gleichzeitig bereit ist, auf die Empfindsamkeiten anderer Menschen Rücksicht zu nehmen, der hat Montag und Dienstag Gelegenheit, Situationen zu analysieren und Bestehendes in eine neue Form zu bringen. Wenn allerdings die Bereitschaft fehlt, Ansichten loszulassen, so kommt es leicht zu rechthaberischen Diskussionen. - Am Dienstag wird Venus, die Göttin der Liebe, Kunst und Harmonie, in den Zwillingen rückläufig. In einer ersten Phase kann sich dies so äussern, dass in Beziehungen der emotionale Austausch und in Finanzen der Fluss der Mittel blockiert ist. Es bringt wenig, sich dagegen zu sträuben oder sogar mit unsauberen Methoden zu versuchen, Menschen an sich zu binden oder falsche Tatsachen vorzutäuschen - im Gegenteil: Viel weiser ist es, während der rückläufigen Phase der Venus bis zum 27. Juni 2012 nicht nur finanzielle Angelegenheiten und Bedürfnisse zu klären, sondern auch die persönlichen Wert- und Beziehungsvorstellungen zu hinterfragen. - Im Widerspruch dazu wirken in der ganzen Woche Kräfte, die grosse Taten ermöglichen, doch nur, wenn achtsam vorgegangen wird. Ob man sich nun durchsetzt oder nicht - in vielen Fällen ist es so, dass übersensibel auf die Tatkraft anderer reagiert wird. Im Guten können Wertvorstellungen und Vorhaben hinterfragt und selbst gegen grosse Widerstände finanzielle Angelegenheiten aufgearbeitet sowie der damit verbundene "Umbau" von Systemen und Strukturen vorangetrieben werden. Es empfiehlt sich, erst dann zu handeln, wenn die Motivation ethisch korrekt ist, und sich von Menschen abzugrenzen, die einen zu manipulieren versuchen. Im schwierigeren Erleben führen die verschiedenen Interessen zu harten Macht- und Autoritätskonflikten, zu Gewalt oder kriegerischen Auseinandersetzungen. - Die Sonne wechselt am Sonntag um 17.17 Uhr in die Zwillinge. Die nächsten dreissig Tage stehen unter dem Siegel der Kommunikation und des Austausches. Stellen Sie sich auf einen intensiven Sonntag ein, denn in der Nacht auf Montag findet ein spezieller Neumond statt, es handelt sich nämlich um eine Sonnenfinsternis. Mehr darüber in der nächsten Zeitqualität.
© Ruth Siegenthaler
14. April 2012





